10 Tipps für gesündere Ernährung im Alltag

Im Dschungel der Ernährungstipps und -ratschläge kann man schnell verloren gehen. Dabei ist eine gesunde Ernährung gar nicht so kompliziert, wie es häufig scheint: Ernährungswissenschaftler sind sich einig, dass wir mit einer bunten Mischung an Lebensmitteln auf die Dauer nicht viel falsch machen können. Für die Neugierigen unter euch hier 10 einfache Tipps, wie ihr euren Alltag noch gesünder gestalten könnt.

Tipps für gesündere Ernährung

1. Kochen lernen

Kochen ist wie Handwerken, Fahrradfahren oder Nähen. Auch, wer es einfach nicht gerne macht, profitiert von dem Wissen und wird es nie verlernen. Wenn ihr ohne Fertigprodukte kochen könnt, könnt ihr selbst bestimmen, was in euer Essen kommt und was nicht. Und das ist der erste Schritt zu einer bewussten Ernährung.

2. Der Blick auf’s Kleingedruckte lohnt sich

Zu wissen, was in den Produkten, die wir essen, eigentlich drin ist, schafft uns einen großen Vorteil bei der Wahl unseres Essens. Auch wenn sich hinter einigen E-Nummern und gefährlich klingenden Fremdwörtern harmlose Zusätze verstecken, empfehle ich den Griff zu Produkten mit so wenig Inhaltsstoffen wie möglich. Das erspart euch auch lange Recherchen, was sich hinter jedem Wort versteckt. Das bringt uns auch gleich zu Tipp 3 …

3. Das Essen kennen lernen

Wenn ihr euch die Mühe macht, bei seriösen Quellen nachzulesen, woher euer Essen kommt und was es mit eurem Körper macht, lernt ihr einiges und müsst euch bald nicht mehr fragen, was eigentlich gesund ist und was nicht. Eine gesunde Ernährung ist nicht schwer umzusetzen, doch wir müssen alle am Anfang die Grundsätze kennen.

Seriöse Quellen sind zum Beispiel: UGB, DGE, Ernährungsumschau, Taschenatlas für Ernährung, ausgebildete Ernährungsberater

4. Nährstoffreiche Kalorien essen

Jeder von uns hat eine bestimmte Menge an Kilokalorien, die er am Tag aufnehmen kann. Ihr könnt für euch selbst entscheiden, ob ihr diese Menge mit leeren Kalorien wie reinem Zucker oder Fett auffüllt, oder lieber Kalorien verspeist, die euch auch noch eine Menge Vitamine und Mineralstoffe geben. Choose wisely, aber stresst euch auch nicht zu sehr, denn …

5. Jeden Bissen genießen

Essen ist eine der schönsten Beschäftigungen der Welt. Es macht Spaß, gibt uns Energie und schmeckt einfach! Deshalb: Kaut gründlich, esst langsam, nehmt wahr, was ihr esst und denkt nicht zu viel über jeden Bissen nach. Essen soll euch auch noch weiterhin Spaß machen! Es gibt sogar Hinweise darauf, dass negative Emotionen Verdauungsbeschwerden auslösen können… Quält euch also nichts rein, nur weil es gesund ist und gönnt euch regelmäßig euer Lieblingsessen!

6. Nach dem (natürlichen) Regenbogen essen

Ein häufig ausgesprochener Tipp, den ich unbedingt unterstütze! Hinter knalligen Farben von grünem Spinat, roten Beeren und violetten Möhren stecken meist sekundäre Pflanzenstoffe. Diese Verbindungen lösen in vielen Forschungszentren unserer Zeit Euphorie ohne Ende aus, denn sie scheinen die lange unterschätzen Kerlchen zu sein, die unser Gemüse so gesund machen. Wir kennen sie noch nicht alle beim Namen, doch sie haben Großes mit uns vor!

7. Mehr Wasser trinken

Wasser ist DER Teil eurer Ernährung, den ihr jeden Tag eine große feuchte Umarmung geben solltet. Generell gilt 2 Liter Flüssigkeit als Richtwert für einen Erwachsenen. Trinken ist wichtig, das bekommt jedes Kind eingebläut, doch wichtig ist auch, was getrunken wird. Und so gedacht: Wer keine Kalorien trinkt, kann mehr essen …

8. Den Tag mit Früchten beginnen

Das Frühstück ist der Moment des Tages, an dem wir am allerleichtesten zusätzliches Obst und Gemüse hineinbringen können. Ihr esst morgens Müsli? Super, schnippelt euch etwas Obst hinein! Ihr seid eher die Vollkornbrotesser? Na dann los, Salatblatt und Gurke drauf! Was, ihr habt so was nicht zu Hause?! Na, dann merkt euch gleich mal Tipp 9 …

9. Genügend Obst und Gemüse einkaufen

Das, was zu Hause ist, wird gegessen. Neben der beliebten Methode, Lebensmittel aus euren Schränken zu verbannen, solltet ihr auch nie vergessen, genug gesundes Zeug im Haus zu haben! Packt euren Einkaufskorb ruhig richtig voll…Das snackt sich schon weg oder wird für später eingefroren. Doch übertreibt es auch nicht, denn…

10. Die Reste nutzen

Küchenabfälle können super in Smoothies, Suppen und Brühen verwendet werden. Ich bin absolut gegen Lebensmittelverschwendung, und das aus gutem Grund! Weitere Infos zu diesem Thema findet ihr hier

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Emilie Wegner

FUXXIG Autorin
Emilie Wegner studiert Ernährungswissenschaften an der Martin-Luther-Universität Halle. Auf "Emilies Treats" bloggt sie über Themen der Ernährung und die Liebe zum Essen.

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